fbpx
d

Feugiat pretium nibh ipsum consequat nisl velavida trum quisque non tellus orci rudor ellus mauris a diam maecenas arcu.

Tel: +(123) 456 7890

contact@theme.com

620 Eighth Avenue, New York

Chatbots – Entwicklung und Möglichkeiten

Haben Sie schon mal Siri nach dem Wetter gefragt oder wurden beim Online-Shopping in einem kleinen Popup-Fenster von einem vermeintlichen Kundenberater begrüßt und nach Ihren Wünschen gefragt? Wer regelmäßig im Internet unterwegs ist, hatte schon mehr als ein Mal Kontakt mit einem Chatbot.

Künstliche Intelligenz mit Potenzial

Chatbots sind Dialogsysteme, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhen und zu maschinellem Lernen fähig sind. Künstliche Intelligenz wiederum funktioniert durch eine Reihe definierter Regeln und Parameter sowie komplexes Programmieren, die permanent weiterentwickelt werden. Gerade im Bereich des Kundenservice sind Chatbots bereits heute gut in der Lage, menschliche Mitarbeiter zu entlasten, indem sie auf einfache Fragen selbst antworten und die Kunden bei individuellen Anliegen an den entsprechenden Verantwortlichen weiterleiten.

Tendenz steigend

Egal ob Apple, Amazon, Microsoft oder Facebook: Sie alle benutzen Chatbots. Das eigentliche Phänomen der sprachlichen Kommunikation zwischen Mensch und Computer ist schon über fünfzig Jahre alt, erlangte aber im vergangenen Jahrzehnt erheblich an Beliebtheit – Tendenz steigend.

Die Anzahl von Unternehmen, die Chatbots benutzen, wächst exponentiell. Der Facebook-Messenger alleine hatte im Jahr 2016 30.000 Chatbots implementiert. Heute sind es schon über 100.000.

Menschen wollen mit Chatbots reden

Laut der Studie „Humanity in the Machine“ des Medien- und Marketingunternehmens Mindshare sind 63% der Befragten durchaus dazu bereit, einen virtuellen Chatbot dazu zu nutzen, mit einem Dienstleister oder einer Marke zu kommunizieren. Der bei der Umfrage am häufigsten angegebene Grund hierfür war „in Notsituationen eine schnelle Antwort“ zu erhalten.

2029 werden Chatbots menschlich

Ray Kurzweil ist in der Welt der Technologie bekannt wie ein bunter Hund. Der US-amerikanische Autor, Erfinder, Futurist, und Director of Engineering bei Google ist laut Bill Gates „der Beste im Voraussagen der Zukunft von künstlicher Intelligenz“. Glaubt man Kurzweils Prognose, so werden Chatbots im Jahr 2029 einem Menschen gleichwertige Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten erreicht haben. Sie würden dann auch den Turing-Test bestehen, was endgültig die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen wird.

 

„Wenn Sie glauben, mit einem Menschen ein tiefsinniges Gespräch führen zu können, so werden Sie dies 2029 auch mit KI tun können. Interessante Gespräche werden sogar früher schon möglich sein“, sagte Kurzweil bei einem Interview mit The Verge.

Was bleibt ist die Verantwortung

So menschenähnlich die fortschreitende Technologie die Chatbots der Zukunft auch wird gestalten können, so bleiben sie am Schluss eben „nur“ Maschinen. Viele Vorgänge werden uns dank ihnen einfacher und schneller von der Hand gehen, doch juristisch kann eine Maschine einen Menschen nicht ersetzen. Somit bleibt jeder Unternehmer, der einen Bot einsetzt, natürlich auch stets dafür verantwortlich.

 

Das gute Nachricht ist: Wir haben es selbst in der Hand. Die Chatbots von morgen repräsentieren die Menschen von heute – deshalb ist jetzt die Zeit, Verantwortung dafür zu übernehmen, wie sie sich weiterentwickeln.