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Warum THE HAUS so erfolgreich war – ein Resümee

PLAIN hat für THE HAUS die Visualität entwickelt und die Kommunikation gemacht und einen großen Teil dazu beigetragen aus dem Street Art Projekt eine Legende zu machen:

Im Sommer 2017 wurde am Ku’damm ein leerstehendes Bankgebäude für die Street Art nutzbar gemacht. Über 150 Street und Urban Artists gestalteten die 120 Zimmer individuell. Rocco und seine Brüder füllten ihren Raum mit einer Installation, die Klebebande nutzte Tape Art, Insane51 kreierte Artworks mit mehreren Ebenen und das Künstlerkollektiv Drint and Draw gestaltete gleich eine ganze Zimmerfolge mit unterschiedlichen Techniken: Jede Künstlerin und jeder Künstler in ihrem oder seinem eigenen Stil.

Für drei Monate ließ sich das Kunsthaus besuchen, bevor es dann abgerissen wurde. Vor der Tür bildete sich täglich eine Warteschlange, die meist mehr als zwei Stunden Wartezeit bedeutete. Warten für Kunst. Ein Hype. Und Begeisterung.

Wie macht man einen Hype?

THE HAUS war aus unterschiedlichen Gründen so erfolgreich:

Erstens war es authentisch. Die Künstlerinnen und Künstler selbst machen Führungen und standen nicht selten für Fragen in Ihren Räumen zur Verfügung. Dadurch konnten sich viele Menschen neu für Street Art begeistern.

Zweitens stand der Abriss von THE HAUS seit Beginn des Projektes fest. Der Reiz für die Künstlerinnen und Künstler an diesem temporären Projekt mitzumachen, bestand in der Vergänglichkeit. Für die Besucher bedeutete die Vergänglichkeit die absolute Limitierung: Wer es innerhalb der 3 Monate nicht hinein schaffte, würde dazu nie wieder die Gelegenheit bekommen. Gleichzeitig durften wegen des Brandschutzes immer nur 200 Personen im Haus sein. Das führte dazu, dass sich die lange Schlange bildete. Und durch die lange Schlange wurden wiederum weitere Interessierte und die Presse auf das Projekt aufmerksam.

Absolute Verknappung und gnadenlose Authentizität

Drittens haben wir in der Kommunikation und im Branding auf klare Formen gesetzt: Das “H”, dessen Querstrich ein Dach bildete, wurde zum Sinnbild der Legende, viel mehr als nur einem Logo, einer Identität. In der Kunst wurde es oft zitiert und auch von Marken wie Jägermeister oder der BVG aufgegriffen. THE HAUS wurde zum Stadtgespräch.

Viertens kostete die Besichtigung keinen Eintritt. Erst am Ausgang entschied jeder selbst, wie viel ihm THE HAUS wert war. Dadurch wurde die Kunst allen zugänglich gemacht und von jedem die Erwartungshaltung erfüllt.

Legenden sind Teil der Marke

Wer es schafft Legenden um seine Marke zu kreieren, der hat Marketing verstanden. Legenden sollten als elementarer Bestandteil der Marke gesehen werden.